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  • Im Bundesland Tirol liegen rund 2.600 Almen, die mit einer Gesamtfläche von etwa 6.000 km² über 47 % der Landesfläche Tirols einnehmen. Es gibt eine Vielfalt von Möglichkeiten wie Almen intern strukturiert sein können: Eine Alm kann nur ein Zentrum und keine Leger aufweisen, sie kann aus mehreren Legern bestehen, kann zum Beispiel zwei Niederleger und zwei Hochleger haben und ein Leger kann unter Umständen auch eine Hauptbetriebsnummer inne haben. Als Leger- bzw. Almtypen oder Almfunktionalitäten wurden ausgeschieden: Keine Leger: Darunter sind Almen zu verstehen, die nur ein Almzentrum aufweisen und keine Leger besitzen. Niederleger(NL), Mittelleger (ML), Hochleger (HL), Galtviehleger (GAL), Schafleger (SCHL); Bei der Verortung wurde das Almgebäude, die Almsiedlung bzw. das Almdorf, das als Almzentrum aufgefasst wird, mittels einer Punktverortung erfasst. Sind kein Almgebäude vorhanden, so wurde das Zentrum des Hauptweidegebietes verortet. Die Almzentren sind dem INSPIRE Datenthema Bodennutzung (Annex III) zugeordnet.

  • Die Ramsar Konvention ist ein Rahmenprogramm zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung. Schutzgebietsausweisungen auf nationaler Ebene sollen durch internationale Kooperation gefördert und unterstützt werden. 1971 wurde in der iranischen Stadt Ramsar am Kaspischen Meer, unter anderem von Deutschland, das Ramsar-Abkommen unterzeichnet. Der WWF und die Weltnaturschutzunion (IUCN) spielten bei der Ausgestaltung der Konvention von Beginn an eine entscheidende Rolle. 1975 konnte das Abkommen in Kraft treten. 1980 fand die erste Mitgliedsstaatenkonferenz in Italien statt. Die Mitgliedsstaaten treffen sich alle drei Jahre. Inzwischen haben 133 Staaten das Abkommen unterzeichnet. Die meisten durch das Ramsar-Abkommen geschützten Feuchtgebiete hat Großbritannien ausgewiesen. Deutschland steht mit 31 Gebieten auf Platz 11. Das größte der Ramsar-Gebiete ist das Delta-Gebiet des mächtigen Flusses Okawango in Botswana mit über 6,8 Millionen Hektar - einer Fläche von der Größe Bayerns. Die kleinsten Ramsar-Gebiete hingegen haben nur eine Größe von einem Hektar - wie zum Beispiel die Hosnie´s Quelle auf Christmas Island in Australien. 1229 Feuchtgebiete weltweit unterstehen derzeit dem Schutz des Ramsar-Abkommens. Zusammen erreichen sie eine Fläche von etwa 106 Millionen Hektar, das entspricht der Größe Portugals. Die RAMSAR Gebiete sind dem INSPIRE Datenthema Schutzgebiete (Annex I) zugeordnet.

  • Die Daseinsvorsorge Tirol beinhaltet und beschreibt Informationen zu Versorgungseinrichtungen für die Bevölkerung Tirols. Dabei werden sog. Points of Interest (POIs) zur Versorgungsinfrastruktur in den Bereichen Öffentliche Einrichtungen (Gemeindeamt, Veranstaltungssaal, Schulen, Kinderbetreuung) und öffentliche Sicherheit (Polizei) im Datensatz gespeichert. Die Aktualisierung der Daseinsvorsorgeinhalte erfolgt im Zyklus von drei Jahren im Wege und über die Methode der Befragung der Gemeinden Tirols. Punktverortung von staatlichen Diensten: Gemeindeverwaltung und Schulen; Die Daseinsvorsorge ist dem INSPIRE Datenthema Versorgungswirtschaft und staatliche Dienste (Annex III)zugeordnet.

  • Theoretische Sonnenscheindauer in Stunden am 21. Dezember, 21. Jänner bis 21. Juni. Berechnung auf Grundlage des digitalen Oberflächenmodell Tirol Grid 1 Meter, Aufnahmezeitraum 2008 bis 2013 (Talräume in Nordtirol). Berechnung der Tagessummen der (theoretischen) Besonnungsdauer in 10-minütiger Modellierung des Sonnengangs unter Berücksichtigung von Fern- und Nahverschattung (Gebäude, hohe Vegetation). Der Raster-Datensatz "Sonnenscheindauer 2013 Tirol" ist dem INSPIRE Datenthema Energiequellen (Annex III) zugeordnet.

  • Ausgehend von den Ergebnissen des Forschungsprojektes Land Information System Austria LISA (vgl. LISA 2014) wird im Auftrag der Tiroler Landesregierung die aktuelle Landnutzung für Tirol erstellt. Die Landnutzungen werden aus bestehenden öffentlichen Geodaten des Tiroler Rauminformationssystem tiris abgeleitet. Ziel ist es einen digitalen, homogenen, qualitätskontrollierten und aktualisierbaren Land-Monitoring-Datensatz bereit zu stellen. LISA unterscheidet dabei zwischen zwei Sets an Klassen: Bodenbedeckung und Landnutzung. Die Bodenbedeckung gibt den Ist-Zustand der Geländeoberfläche wieder und wird ausschließlich aus Fernerkundungsdatenerzeugt. Die Landnutzung hingegen stellt den tatsächlichen, vom Menschen beeinflussten oder verursachten Nutzungsaspekt der Erdoberfläche in den Vordergrund. Der Landnutzungsdatensatz wird in sechs Hauptklassen, welche als Blöcke bezeichnet werden, unterteilt: Siedlung, Verkehr, Landwirtschaft, Wald, Natürliche Flächen und Gewässer. Die Landnutzung ist dem INSPIRE Datenthema Bodennutzung (Annex III) zugeordnet

  • INSPIRE Darstellungsdienst des Landes Tirol mit den Gebäuden aus dem Annex III Thema Gebäude. Die EU-Richtlinie 2007/2/EG bestimmt den Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur. In den Durchführungsbestimmungen zu den Netzdiensten, Verordnung (EG) Nr. 976/2009 der Kommission vom 19. Oktober 2009, werden genauere Angaben zu den Netzdiensten angeführt. Zu den Durchführungsbestimmungen wurden die Technical Guidance for the implementation of INSPIRE View Services veröffentlicht, die konkrete Implementierungsvarianten enthalten.

  • Belastete Gebiete (Luft) zum UVP-G 2000 mit der Zielsetzung zur Reduktion des Luftschadstoffes PM10 gem. § 1 der 166. Verordnung des BMLFUW, ausgegeben am 24. Juni 2015. Die Belasteten Gebiete PM10 sind dem INSPIRE Datenthema Umweltüberwachung (Annex III) zugeordnet.

  • INSPIRE Darstellungsdienst des Landes Tirol mit der Biotopkartierung. Informationen zur Lage, Größe und Art von Biotopen dienen der Situationsbeurteilung bei diversen Planungen und Verfahren. Deshalb wurde in den Jahren 1992 bis 1997 eine vegetationskundliche Kartierung im Tiroler Dauersiedlungsraumes unterhalb 1200 Höhenmeter durchgeführt. Kartierungsbasis war das Orthofoto 1:10.000. Seit 2004 wird die Biotopkartierung aktualisiert. Neuer Erfassungsmaßstab: 1 : 4000. Die EU-Richtlinie 2007/2/EG bestimmt den Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur. In den Durchführungsbestimmungen zu den Netzdiensten, Verordnung (EG) Nr. 976/2009 der Kommission vom 19. Oktober 2009, werden genauere Angaben zu den Netzdiensten angeführt. Zu den Durchführungsbestimmungen wurden die Technical Guidance for the implementation of INSPIRE View Services veröffentlicht, die konkrete Implementierungsvarianten enthalten.

  • INSPIRE Darstellungsdienst des Landes Tirol mit den SEVESO III - Betrieben und Gefährdungsbereichen aus dem INSPIRE Annex III Thema Produktions- und Industrieanlagen. Die EU-Richtlinie 2007/2/EG bestimmt den Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur. In den Durchführungsbestimmungen zu den Netzdiensten, Verordnung (EG) Nr. 976/2009 der Kommission vom 19. Oktober 2009, werden genauere Angaben zu den Netzdiensten angeführt. Zu den Durchführungsbestimmungen wurden die Technical Guidance for the implementation of INSPIRE View Services veröffentlicht, die konkrete Implementierungsvarianten enthalten.

  • Belastete Gebiete (Luft) zum UVP-G 2000 mit der Zielsetzung zur Reduktion des Luftschadstoffes NO2 gem. § 1 der 101. Verordnung der Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, ausgegeben am 23. April 2019. Die Belasteten Gebiete NO2 sind dem INSPIRE-Datenthema Umweltüberwachung (Annex III) zugeordnet.